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Gunnar

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Angefangen hat alles mit Eminem und mit Samy Deluxe.
Wenn man sich die Tracks dieser Wortakrobaten anhört, ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass aus Gunnar der Texter geworden ist, der er heute ist. Schon mit 13 Jahren schreibt er eigene Raps, zum einen natürlich um genauso cool zu sein wie seine Vorbilder, zum andern, weil er es einfach konnte. Es machte und macht ihm Spaß, alles, was ihm so durch den Kopf geht, leichtfüßig in Reime zu verpacken und es der Welt zu erzählen. Auch wenn diese erstmal noch gar nicht so groß war.

Geboren im Oktober 1991 wächst Gunnar in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein auf, der Vater Ingenieur und die Mutter Bankkauffrau. Dass er das musikalische Talent seiner Mutter geerbt hat, ist schon relativ früh klar. Nachdem sich seine große Schwester zuerst das Klavier unfreiwillig mit ihm „teilen“ muss (vorzugsweise immer dann, wenn sie selbst gerade im Begriff ist, darauf zu spielen), bekommt er schließlich mit 8 Jahren seinen ersten Gitarrenunterricht und kann das Instrument seitdem kaum mehr aus der Hand legen. Bis zu seinem ersten selbstkomponierten Song dauert es dann allerdings noch eine ganze Weile, dieser entsteht erst, kurz nachdem er zur Ausbildung nach Hamburg und in seine erste eigene Wohnung gezogen ist.

Seitdem verbringt er jede freie Minute damit, neue Songs zu texten und zu komponieren, er schreibt sie in einer unglaublichen Frequenz, die Zeilen und Melodien sprudeln nur so aus ihm heraus. An die 100 sind es schon. Viele behandeln das klassische Thema der Verliebtheit und der Liebe, der Trennung und der Sehnsucht. Daneben finden aber auch immer wieder andere Themen Eingang in seine Songs: Die Lebensfreude eines perfekten Tages, tiefe Freundschaften oder auch Gesellschaftskritik sind nur einige, die man nennen kann. Seine Texte, größtenteils schreibt er auf deutsch, sind etwas Besonderes. Sie sind oft voll von schwindelerregender Wortakrobatik und überraschenden Metaphern und sie beschreiben in vielfältiger Formulierung das Gefühlschaos, in dem man manchmal stecken kann, wenn das Leben mal wieder andere Pläne hat. Gleichzeitig gelingt es ihm durch eingängige Melodien und stimmigen Gitarrenlinien aus seinen Songs echte Ohrwürmer zu machen.

Aber aus seinen Texten werden nicht nur Songs. Auch einige Slams hat er schon geschrieben: Mit seinem Text „Mein bester Freund“ wurde er 2. beim Hörsaalslam 2.0 der Hochschule Bremerhaven 2015, sein Slam „Mama“ brachte ihm den 2. Platz des Glückstädter Poetry Slams 2016 ein.

Am liebsten aber geht er raus mit seiner Gitarre, setzt sich an den Deich, in den Park oder an den See, spielt seine Musik überall da, wo er gerade ist, und ist gespannt auf die Reaktionen der Menschen, denen er begegnet. Selbst im Campingurlaub im Westen der USA ist ihm die Tatsache, dort zu sein und Musik machen zu können, wichtiger als die außergewöhnliche Landschaft und die vielen Sehenswürdigkeiten. Diese Leidenschaft und Hingabe für seine Songs und Texte sind mittlerweile sein Lebensmittelpunkt. Eigentlich ausgebildeter Lebensmitteltechniker und studierter Lebensmitteltechnologe beschließt er nach dem Bachelor, seine Karriere in dieser Branche vorerst auf Eis zu legen. Nach Stationen in Hamburg, Bremerhaven, Aarburg in der Schweiz und einer kurzen Rückkehr nach Hamburg lebt der Singer/Songwriter heute in Sankt-Peter-Ording, verdient seine Brötchen in einem kleinen Strandhotel und widmet sich ansonsten ganz seiner Musik. Neben Auftritten in kleinen Clubs und bei Betriebsfeiern hat er auch schon einige Songs professionell im Studio aufgenommen, weitere sollen folgen. Genug Material ist auf jeden Fall da und fast täglich kommt neues hinzu. Die erste, die einen neuen Song hören darf, ist dabei übrigens immer noch seine große Schwester. Heute aber nur noch dann, wenn sie nicht gerade selbst am Klavier sitzt.